Auswirkungen des Entlastungspakets 2027 auf die Forschung und Qualität der Schweizer Fachhochschulen

Die geplanten Sparmassnahmen des Bundes stellen für die Schweizer Fachhochschulen eine erhebliche Belastung dar. Da ihre Forschung vollständig von Drittmitteln abhängig ist, wirken sich Kürzungen unmittelbar auf Qualität, Attraktivität und Weiterentwicklung aus. Die strukturellen Unterschiede zu Universitäten verstärken die Vulnerabilität der Fachhochschulen zusätzlich. Besonders kritisch sind die absehbaren Auswirkungen auf die praxisorientierte Forschung, die Zusammenarbeit mit Unternehmen und die langfristige Innovationskraft. Insgesamt gefährden die Massnahmen zentrale Funktionen der Fachhochschulen innerhalb des Schweizer Bildungssystems.

Die wesentliche Folgen sind

  • Gefährdung des erfolgreichen Modells der Praxisorientierung der Fachhochschule durch steigende Belastungen in der Drittmittelakquise.
  • Verminderte Attraktivität der Fachhochschulen für qualifizierte Dozierende und wissenschaftliche Mitarbeitende.
  • Reduzierter Wissenstransfer zwischen Fachhochschulen und Unternehmen, mit langfristigen Lücken bei Fachkräften und Kompetenzen.
  • Schwächung der praxisnahen Ausbildung und Verringerung der Aktualität der Lehre.
  • Zusätzlicher Konkurrenzdruck statt Zusammenarbeit durch Universitäten bei Innosuisse und anderen Drittmittelquellen.